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Sparkassenstrasse, Bozen, 1905
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Durch die Bevölkerungszunahme gegen Ende des 19. Jahrhunderts macht sich in Bozen Wohnraummangel bemerkbar. Um dem Abhilfe zu schaffen und das Baugewerbe zu beleben, kaufte die Sparkasse den Ansitz Hurlach im Westen der Stadt an und baute in den Jahren 1891 bis 1897 eine 400m lange und 15m breite Verbindungsstraße zwischen Spitalgasse und Wangergasse. Anlässlich des 50. Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Josef wurde der neue Straßenzug der Stadt Bozen übergeben. Dieser trät heute noch den Namen des Spenders. Entlang der Straße entwickelten die Bozner Bürger, die den Baugrund von der Sparkasse um den Preis von 8 Gulden pro Quadratmeter erwarben, eine rege Bautätigkeit. Die Häuser Nr. 6 und Nr. 8 an der Westseite wurden 1905 nach Plänen der Architekten Strehle und Cassel im Stil der Nürnberger Spätgotik erbaut. Mittel- und Seitenrisalite, Viereck- und Dreieckerker, Ecktürmchen, Fensterumrahmungen und Zierformen aus Beton, der dem Sandstein ähnlich sieht, prägen die Fassaden. Die Häuser Nr. 3, Nr. 5 und Nr. 7 an der Ostseite sind in neubarockem Stil gehalten und erinern an die Wiener Ringstraßenarchitektur. Die Häuser Nr. 13 und Nr. 15 erbaute der Unternehmer Albert Canal, Haus Nr. 18 entwarf Julius Mayreder aus Wien im Jahre 1900.
Quelle: „Architektur in Südtirol“, Architektenkammer der Provinz Bozen, Edition Raetia, Bozen 1993
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Baudaten: Baubeginn: 00-00-1899 Betriebsende: 00-00-1905 Projektant/Erfinder: A. Canal, J. Mayreder, Strehle & Cassel Erbauer/Konstrukteur: Spar- und Vorschusskasse, Bozen
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Fotogalerie
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| Sparkassenstraße Fotograf: Zippo Zimmermann | | Sparkassenstraße Fotograf: Zippo Zimmermann | | Sparkassenstrasse 1906 ?Die Stadt Bozen in Ansichtskarten 1890 ? 1940?, G. Sessa, edizioni arca, Trento 1990 |
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